Portraits

 Wir freuen uns, dass wir eine große Anzahl Mitglieder gewinnen konnten, als Ausbilder und Tourenführer in unserem attraktivem Sektionsprogramm mitzuwirken. Alle Personen haben eine qualifizierte Ausbildung entweder in einer sportwissenschaftlichen Ausbildung oder im Rahmend der Fachübungsleiter-/Trainerausbildung des DAV.

Neben der Pflichtweiterbildung führt unsere Sektion auch zusätzliche, interne Fortbildungen für unsere Tourenführer durch.

Albert Stabl, FÜL Alpinklettern

Albert Stabl, FÜL Alpinklettern

Durch Zufall kam ich mit 39 Jahren zum Bergsteigen: Ich wollte etwas über das Wetter im Gebirge erfahren und daraus wurde ein Kletterkurs am Turm der ZHS, dann eine Tour am Sonneck O-Grat. Wie tief geht es da hinunter! Schrecklich, das wollte ich eigentlich nicht, aber da hatte es mich schon gepackt. Für mich war das Gebirge ganz neu, ich staunte über so viel Schönheit und Dramatik.

Mit guten Freunden und Seilpartnern steigerte ich den Schwierigkeitsgrad beim Felsklettern. Bei Sonne in einer schönen Kletterroute zu sein, mit netten Menschen, denen man vertraut, Blumen und Vögel zu sehen an Orten, wo kaum ein Botaniker oder Vogelkundler hinkommt und immer wieder zu staunen. Dann die Freude an der Tour; wie ist es schön, sich am Fels zu bewegen, eine schwere Stelle zu schaffen.

Seit Jahren bin ich Materialwart bei der Sektion und führe Klettertouren im Gebirge. Ganz besonders freue ich mich, dass wir jetzt auch eine Kletterjugendgruppe haben.

Andreas Hartmann, Skilehrer

Andreas Hartmann, Skilehrer

Vor 60 Jahren kam ich zum Skifahren, vor 50 Jahren zum Alpenverein und vor 35 Jahren durch meinen Wechsel in die Sportwissenschaft an der ZHS zu unserer Sektion.

Fast ebensolang gebe ich Skikurse, früher mal für Anfänger, heute für Geübte, die ihre Technik verbessern wollen. Dazu läuft der Kurs so ab, dass wir uns zunächst auf der Piste bewegen, also unter erleichterten Bedingungen; danach versuchen wir die Umsetzung im schwierigeren Gelände abseits der Piste.

Als Ruheständler bin ich seit einigen Jahren weg vom beruflichen Unterrichten, habe aber immer noch Freude daran, anderen etwas zu vermitteln, u.a. als Stadtführer und an der Volkshochschule. Daher wird es, solang sich Interessenten finden, den Kurs "Verbesserung der Skitechnik" noch weiter geben.

Andreas Rüger, FÜL Alpinklettern, FÜL Hochtouren, ZQ Schneeschuh

Andreas Rüger, FÜL Alpinklettern, FÜL Hochtouren, ZQ Schneeschuh

Nach mehrfach geglückter Besteigung des Feldberges/Taunus im Alpinstil beschloss der Flachländer aus dem Rhein-Main-Gebiet, seinem Hund das große Gebirge zu zeigen. Ihr erster Kontakt mit einem Stahlseil bei Neuschwanstein verlief reibungslos und bestärkte seine Vermutung, die mit ,,Klettersteig" gekennzeichten Wege auf der Karte seien hundeeinfach. Bei einem darauf folgenden Abstieg an der Roten Flüh verweigerte der Hund jedoch die Mitarbeit und der mitgeführte Armeerucksack, prall gefüllt mit allem "was man halt so einpackt", bot keine Transportmöglichkeit.  Das Tier unter den Arm geklemmt, den Blick auf das sich über eine Kante in die Tiefe verlierende Stahlseil geheftet, dachte der Flachländer: ,,Irgendwas mach' ich hier grad falsch", und trat zwecks Erkenntnisgewinn dem Alpenverein bei.

Da ein dort angebotener Klettersteigkurs nur ohne Hund möglich war und inhaltlich zu wenig reizvoll schien, entschloss sich der Flachländer gleich das Klettern zu erlernen und fand in Folge Stahlseile völlig überflüssig. Ein  Aufenthalt am Taschachhaus sensibilisierte den Kletterer für das Eis, worauf er umgehend seine Hochtourkarriere mit dem Erklimmen des Mont Blanc startete.

Sein beruflicher Umzug nach München, eröffnete ihm die Möglichkeit von nun an das Gebirge jedes Wochenende unsicher zu machen. Dafür erwarb er von einem Rentner  am Rhein seinen ersten Kombigurt samt grüner Kladde, die sich als selbstgebasteltes Ausbildungshandbuch von 1977 entpuppte. Was er dort auf den sorgfältig mit Schreibmaschine getippten, durch eingeklebte Knotenzeichnungen ergänzten Seiten las, entfachte seine Neugier.  2001 absolvierte er selbst den FÜL Alpinklettern, gefolgt von der Winterausbildung für Schneeschuhgänger und dem Hochtourenführer.

Schon lange kein Flachländer mehr  wechselt er leidenschaftlich durch die Möglichkeiten seines flexiblen Angebotes und bringt Anfängern gerne bei, die eigenen Fehler nicht zu wiederholen. Ruhe und Gelassenheit, geduldige Umsicht und Präzision habe ich immer wieder von ihm lernen können. An einem klassischen Regentag im Jahre 2012, auf einer ,,Touri-Veranstaltung" ins Trentino, überzeugte ein Urgestein des USC´s Andreas davon, dieser Sektion beizutreten.

 

 

Bernd Eisser, FÜL Skibergsteigen

Bernd Eisser, FÜL Skibergsteigen

Nahe der Schwäbischen Alb aufgewachsen hatte ich schon als Kind meinen
Spaß am Langlaufen und Alpinskifahren in oftmals schneereichen Wintern.
Die „richtigen Berge“ waren auch nicht weit und mit den Eltern habe ich
während vieler Urlaube die Faszination Alpen erlebt.

Mit Beginn meines
Berufslebens zog es mich nach München, nicht zuletzt der Berge wegen.
Alpin-Ski wurden durch Skitourenski abgelöst, das \mbox{Trekkingrad} durch ein
Mountainbike, das Windsurfbrett\\ jüngst durch ein Kite-Board - für schöne
Thermik-Sessions auf Bergseen. Der gemeinsame Nenner dabei ist: mit
einfachen Mitteln, aus eigener Kraft, im Einklang mit der Natur, im
Kreise Gleichgesinnter, mit einem gewissen sportlichen Anspruch, aber
auch einer guten Portion Gemütlichkeit.

Die Abenteuer exotischerer Ziele
sind mittlerweile Unternehmungen in meiner Bergheimat gewichen. Abseits
der überlaufenen Skitouren gibt es ruhige Gipfel und traumhafte Hänge –
selbst in den Ammergauern oder dem Mangfall-Gebirge, die von München in
einer guten Stunde erreichbar sind. So lange (noch) Schnee auf den
Münchner Hausbergen liegt, vermeide ich lange Autofahrten – das spart
nicht nur Zeit, die für mich als junger Familienvater ohnehin knapp ist,
sondern schont auch die Umwelt. Diese Erfahrung versuche ich auf meinen
Touren weiterzugeben.

Zum USC bin ich über den Hochschulsport gestoßen
und habe einige tolle Skitouren, Skihochtouren und Hochtouren
mitgemacht. Im Frühjahr 2016 konnte ich meine Ausbildung zum
Fachübungsleiter Skibergsteigen abschließen und freue mich auf
erlebnisreiche Skitouren mit Euch!

Birgit Kuch, FÜL Skihochtour

Birgit Kuch, FÜL Skihochtour

Fremde Länder, einsame Berge, Abenteuer und das Unbekannte faszinieren mich gleichermaßen. Skitourenabenteuerreisen nach Kanada, Marokko, Bulgarien und die Abruzzen sind deshalb unvergessliche Erlebnisse. Durch eine 6000er Besteigung in Nepal bekam ich auch Lust auf höhere Berge und konnte dieses Jahr erfolgreich an einer Expedition zum Pik Lenin teilnehmen. Das schönste Gebirge befindet sich aber fast vor der Haustür. An den Wochenenden bin ich oft in den Alpen anzutreffen, mit Ski, auf Hochtour, manchmal beim Klettern oder bei einer genussvollen Wanderung zur nächsten Hütte. Treuer Begleiter ist dabei mein Hund Ben.

Bei meiner ersten Teilnahme an einer USC-Tour imMärz 2006, wurde ich von unserem Tourenwart Georg motiviert, mich zur Tourenführerin ausbilden zu lassen, um dann für die Sektion aktiv zu werden. Als Konsequenz aus meiner großen Leidenschaft f ür Skitouren, Hochtouren und überhaupt dem Unterwegssein im Gebirge mit netten Menschen, machte ich 2007/2008 die Ausbildung zur Fachübungsleiterin für Skitouren bzw. Skihochtouren.

In meiner bisher noch kurzen Führungstätigkeit durfte ich schon einige schöne Skitouren und Wanderungen zusammen mit euch unternehmen. Es ist mir eine wahre Freude, meine Begeisterung für Pulverschnee und Gipfelglück mit euch zu teilen. Am liebsten bin ich in einsamen Gebieten unterwegs und mache auch gerne ein paar zusätzliche Gipfel bzw. Abfahrten. Die Einkehr am Ende einer gelungenen Tour sollte aber auch nicht fehlen.

Christian Merz, FÜL Hochtour und Kletterbetreuer, Zusatzqualifikation Schneeschuhgehen

Christian Merz, FÜL Hochtour und Kletterbetreuer, Zusatzqualifikation Schneeschuhgehen

Seit Jahren führe ich Touren und Kurse fur den DAV durch. Zum USC bin ich per Zufall gestoßen und wurde mich freuen hier viele nette Menschen kennen zu lernen. Gerne übernehme ich Verantwortung und mochte dabei auch noch fur alle genügend Raum zum eigenen Bergerlebnis geben. Sowohl das Ziel wie auch der Weg sind wichtig. Und einzig in der Gemeinschaft wird das Bergerlebnis erst richtig schon.

Ob Hochtour, Klettern oder im Schnee - Touren fur Genießer in den bayrischen Voralpen, Klettern am sonnigen Fels im Suden bis hin zur Hochtour in den Westalpen – alles ist möglich und immer der Gruppe angepasst.

Christine Geyer, FÜL Sportklettern

Christine Geyer, FÜL Sportklettern

Das Klettern habe ich während meines Sportstudiums als Trendsport an der ZHS in München kennen gelernt. Zuerst indoor und danach outdoor: „Felskletterei“ – eine so wunderbare Fortbewegungsart.

Seit 5 Jahren bin ich als Klettertrainerin in der Halle, als auch seit 2 Jahren als Fachübungsleiter Sportklettern im alpinen Gelände tätig. Marcel Soujon hat mich mit dem Kletterverein USC in Verbindung gebracht und erfolgreich als Klettertrainerin gewonnen. Selber klettere ich leidenschaftlich gerne am Fels, sei es in Arco, auf Sardinien, in der fränkischen Schweiz oder in den bayrischen Voralpen. So viel Freude und sportliche Begeisterung wie das Sportklettern mit sich bringt, so viel Risiko kann es geben, wenn nicht alle Gefahren ausgeschlossen werden durch Partner Check und Eigen-Check. Vor allem diese Sensibilität und Verantwortung möchte ich allen Kletterer, ob jung oder alt mit geben. Danach kann die Begeisterung für den Klettersport uneingeschränkt beginnen und nicht mehr enden.

Daniel Ilg, Trainer B Skihochtour

Daniel Ilg, Trainer B Skihochtour

Ich führe jetzt schon ein paar Jahre lang für die Sektion Traunstein. Da dort allerdings nur Ausbildungs- aber keine Führungstouren angenommen werden, dachte ich mir, dass es jetzt mit dem neuen Wohnort München auch die perfekte Zeit für eine zweite Sektion wäre. Nach intensiver Recherche, empfand ich die USC am sympathischsten.

Mir bereiten grundsätzlich alle Spielarten des Alpinismus große Freude: angefangen vom Eisklettern, über Nordwände sowie Alpinklettern bis hin zu Skihochtouren.

Als Trainer B Skihochtouren habe ich bisher v.a. Skitourenkurse, Skihochtourenkurse und Hochtourenkurse gegeben und möchte nun mehr führen. Diesen Sommer biete ich jeweils eine Hochtour im Zillertal und eine in der Granatspitzgruppe an.
Diesen Sommer klappt es hoffentlich auch noch mit der Ausbildung zum Trainer B Hochtouren, und dann kann ich gerne, wenn gewünscht, herausfordernde kombinierte Touren anbieten.

Durch meine Tätigkeit bei der Sektion Traunstein lag mein Tourengebiet traditionsgemäß eher östlicher. Ich freue mich nun in den nächsten Sommern und Wintern intensiver die westlichen Ostalpen erkunden zu können.

Daniela Keilberth, Jugendleiterin

Daniela Keilberth, Jugendleiterin

Die unglaublich faszinierende Anziehungskraft von Bergen und Natur durfte ich dank meiner Eltern schon in sehr jungen Jahren erfahren. Anfangs war ich immer mit meiner Familie in Südtirol wandern, bis mein Vater mich mit 6 Jahren das erste Mal mit zu einem Klettersteig genommen hat. Seitdem gehen wir regelmäßig in den Dolomiten unsere Touren, die jedes Mal ein wunderbares neues  Erlebnis sind.

Mit 14 Jahren habe ich erstmals das Sportklettern ausprobiert und schließlich 2 Jahre später einen spezifischen Kletterkurs, der für die Nutzung der Kletterwände in der ZHS benötigt wird, besucht. Dabei habe ich Marcel, den Jugendreferenten unserer Sektion kennen gelernt, der mit von der Jugendklettergruppe des USC erzählt hat. So bin ich letztendlich im Februar 2009 dieser Gruppe beigetreten und gehe seitdem regelmäßig mit den anderen Jugendlichen des Kletterteams klettern. Nachdem wir im selben Jahr gemeinsam in Arco waren, wo ich auch das Felsklettern ausprobieren konnte, hat mich das Sportklettern in seinen Bann gezogen. Es gibt einem nicht nur die Möglichkeit, das Panorama der Natur zu genießen, Neues zu entdecken und über sich selbst hinauszuwachsen, sondern man trifft zusätzlich oftmals sympathische Menschen, die die Leidenschaft zu dieser Sportart mit einem teilen.

Seit  September 2009 bin ich in der Sektion auch als Jugendleiterin tätig und versuche meine Begeisterung für das Klettern und die Bergwelt auch an Kinder weiterzugeben.

Dennis Crosby, Trainer C Bergsteigen

Dennis Crosby, Trainer C Bergsteigen


Als Berliner entdeckte ich die Alpen für mich erst relativ spät. Dafür habe ich gleich Vollgas gegeben. Richtig wohl fühle ich mich im alpinen Gelände. Zustieg, Fels, Eis und ein Gipfel gehören für mich für eine spannende Bergtour dazu. Wenn ich nicht in den Alpen sein kann, dann trainiere ich beim Sportklettern, Bouldern oder Laufen für die nächste Bergtour.


Seit meinem ersten Tag in den Bergen hatte ich immer das Bedürfnis die Erlebnisse und die Begeisterung am Bergsteigen mit andern zu teilen. Daher brauchte es nicht viel, als mich Marcel auf einer Tour fragte ob ich nicht Lust habe meine Erfahrungen auch an die Mitglieder des USC weiter zugeben.


Ich freue mich schon drauf mit euch die Rucksack zu packen und tolle Touren im Hochgebirge zu erleben.

 

 

Felix Breithaupt, FÜL Skibergsteigen

Felix Breithaupt, FÜL Skibergsteigen

Aufgewachsen im Münchner Südosten war ich schon immer den Bergen nahe. Im Sommer bin ich am liebsten mit dem Mountainbike oder auf technisch anspruchsvollen Wanderungen in den Alpen unterwegs.  Ebenso gerne unternehme ich Trekkings mit dem Zelt auf einsamen Wegen in Skandinavien. Am Ende ist es aber immer auch eine Vorbereitung und ein Warten auf den nächsten Schnee.

Auf den Ski stehe ich schon sehr lange.  Im Jahr 2010 machte ich jedoch einen Ausflug nach Lausanne, der mein Leben in mehrerer Hinsicht veränderte: Ich machte meine erste Skitour auf den Cornettes de Bise. Seitdem ist Skifahren für mich erstmal Skitouren. Mich reizt die Ruhe, die Schönheit der unberührten, verschneiten Berge und das Mehr an Planung und Überlegungen, die jede Tour mit sich bringt. Wenn das Erlebte außerdem geteilt werden kann und wir als Gemeinschaft agieren, dann ist das für mich ein perfekter Tag, egal was das Wetter oder die Bedingungen mit sich bringen.

Neben Touren im Schnee liebe ich es diesen als „Baustoff“ zu verwenden. Den Pulver wegzuschaufeln und dann aus dem hart gepressten Schnee Blöcke zu sägen und diese zu einem Iglu zu türmen bereitet mir große Freude. Das zusammen Arbeiten, Erleben und Leben steht für mich dabei im Vordergrund.
Nachdem ich von Jan angesprochen wurde, habe ich im Jahr 2016 den FÜL Skibergsteigen gemacht und biete nun für den USC Skitouren an.
Ich freue mich auf die nächste Tour mit Dir!

 

 

Felix Klanner, FÜL Skibergsteigen und -hochtour

Felix Klanner, FÜL Skibergsteigen und -hochtour

Berge sind für mich der ideale Platz den zwar sehr spannenden, aber eben auch viel Zeit beanspruchenden Alltag hinter mir zu lassen.
Egal ob Wochenende oder Urlaub – die Frage ist nicht ob oder ob nicht, sondern wo hin – im Winter meist mit Ski und im Sommer mit Bike oder per pedes.
Meine ersten Ski- und Bergtouren habe ich im Ennstal erlebt, noch ohne eigene Ski und komfortabel eingepackt im Rucksack.
Auch in den Folgejahren führte mich der Weg oft ins Tote Gebirge, Karwendel, Wetterstein  und die bayrischen Voralpen.

Bei einem Flug zu den Kanarischen Inseln sah ich dann erstmals die faszinierende Gestalt des Alpenhauptkamms von oben – und der Wunsch auch dort den ein oder andern Gipfel zu erklimmen keimte in mir auf.
4.000er die ich erpirschen durfte sind der Dome des Neiges, der Grand Combin, der Dome de Gouter, der Mont Blanc, die Signalkuppe und die Dufourspitze.
Spannende Winterdurchquerungen waren in der Albula, im Adamello oder auf der Tour de Ciel und der Haut Route Wallis.
Seit 2005 steht jeden Sommer eine Transalp auf dem Plan – besonders schön finde ich es dabei die Höhenmeter, Downhills und kulinarischen Köstlichkeiten in den Westalpen zu sammeln und am Ende in die Cote d’Azur einzutauchen.
Die praktische Einführung in die Themen Tourenplanung, Lawinenkunde, Führung von Skihochtouren usw. habe ich in verschieden Kursen des Zentralen Hochschulsport München erhalten.
Motiviert durch das Erlernte sowie das innere Streben immer weiter zu lernen und das erlange Wissen weiterzugeben, machte ich in 2011 den FÜL Skibergsteigen und 2012 den Trainer B Skihochtour.
Dank dem USC nahm ich flankierend zu dieser Ausbildung an zwei Fortbildungen zum Thema ,,systematische Schneedeckendiagnose und Prozessdenken" teil – eine kostbare Ergänzung.
In den letzten beiden Jahren waren wir an über 50 Tagen gemeinsam in den Bergen unterwegs.
Neben vielen schönen und unvergesslichen Stunden war ein besonderes Highlight unsere Skitourenwoche in der Türkei inklusive fünf Dreitausendern im Taurus, Mt. Erciyes und 2,5 Kulturtagen in Kappadokien.
Ich freu mich auf die nächsten Touren, spannende Projekte auch außerhalb der Alpen und viele schöne gemeinsame Tage in den Bergen.

 

 

Florian Schönemann, Trainer C Skibergsteigen

Florian Schönemann, Trainer C Skibergsteigen

Meine Liebe zu den Bergen hab ich vor allem meinen Eltern zu verdanken, die sich schon früh dafür eingesetzt haben, dass ich in die Berge mitkomme. So bin ich seit meiner Geburt Mitglied beim USC und wurde im Tragetuch und Kraxe auf die Gipfel getragen. Später ging es dann mit der Eltern-Kind-Gruppe selbständig über Stock und Stein. Auf meine ersten Ski wurde ich auch schon sehr früh die Hügel runter geschickt, natürlich immer mit einer Menge Spaß dabei. Mit 7 habe ich meine ersten Ski-Touren gemacht und seitdem bin ich mit großer Leidenschaft mit Skiern in den Bergen unterwegs. So war es also nur eine Frage der Zeit bis ich endlich letzten Winter die Ausbildung zum Fachübungsleiter Skibergsteigen gemacht habe und jetzt für den USC Ski-Touren anbiete. Am liebsten mag ich sportlich anspruchsvolle Touren zu mit rasanten Abfahrten. Bei meinen geführten Touren werde ich aber erst mal mit einfachen anfangen, d.h. jede und jeder ist willkommen. Ich freue mich auf die nächsten Ski-Touren mit euch.

Franz Bauer, FÜL Skibergsteigen

Franz Bauer, FÜL Skibergsteigen

Meine ersten bergsteigerischen Erfahrungen habe ich abgesehen von Familienausflügen mit der Sektion Burgkirchen sammeln dürfen. Relativ schnell hat sich daraus eine Leidenschaft fur beinahe alle Spielarten des Bergsports entwickelt. Im Sommer beim Klettern, Mountainbiken und Kayaken, im Winter beim Skitouren, meistens zwischen Berchtesgaden und Garmisch, allerdings gerne auch mal etwas Weiter gen Süden bzw. Westen.

Seit 2012 bin ich als Fachübungsleiter Skibergsteigen unterwegs.

Franziska Meyer, Jugendleiterin

Franziska Meyer, Jugendleiterin

Schon als Kind bin ich gerne und häufig auf Bäume geklettert. Meine Eltern waren davon  nie sonderlich begeistert, aber sie machten mir den Vorschlag einer Klettergruppe beizutreten, damit ich gesichert meiner Kletterleidenschaft nachgehen kann. Zuerst schenkte ich meine ganze Aufmerksamkeit dem Klettern in der Halle.  Einer meiner Trainer, Marcel Soujon, erzählte mir jedoch immer vom Klettern am Fels und von Touren in den Bergen, wie schön es dort sei und das Münchens Hallen da nicht mithalten können. Also beschloss ich auch dies einmal auszuprobieren.

Ich stellte sehr schnell fest, dass er Recht hatte. Trotzdem trifft man mich wohl häufiger in Hallen an, als am Fels, einfach weil sie schneller zu erreichen sind. Knapp vier Jahre nach meinem ersten Wandkontakt habe ich eine Ausbildung zum Jugendleiter gemacht und freue mich nun darüber, dass ich eine der Kinderklettergruppen vom USC trainieren darf.

Gaby Eichhorn, Familiengruppenleiterin

Gaby Eichhorn, Familiengruppenleiterin

Ich bin schon seit Jahren Mitglied beim USC, als Studentin war ich viel mit dem Hochschulsport unterwegs, dann immer mehr mit dem USC, wobei ich viele Klettersteigtouren und Skitouren unternommen habe. Mit meinem Mann Bruno Schreiber, den ich über den USC kennen gelernt habe, war ich auch schon einige Zeit im Vorstand aktiv. Seit 10 Jahren führe ich mit Unterstützung von Bruno unsere Eltern-Kind Touren — inzwischen glücklicherweise verstärkt durch Kathrin — und ich habe immer noch große Freude daran. Von unseren eigenen Kindern, zwei Buben, geht mittlerweile nur noch der Jüngere mit. Bei den "alten Familien" sind inzwischen viele Kinder dem Familientouren Alter entwachsen, dafür gibt es aber wieder neue und jüngere Familien.

Rückblickend kann ich mich überwiegend an schöne Wanderungen, egal bei welchem Wetter, erinnern, die alle oft einiges an Überraschungen mit sich gebracht haben. Genau dies ist das Schöne und Spannende in der Natur, die Bedingungen ändern sich immer wieder. Einmal gibt es überraschend schon ganz früh im Jahr Schnee, ein anderes Mal entdeckt man eine Gämse oder findet einen wunderschönen Bachspielplatz. Auch die Reaktionen der Kinder auf all die Erlebnisse faszinieren mich immer wieder neu, der Stolz der Kinder was anstrengendes, vielleicht sogar beängstigendes, trotz viel Mühe geschafft zu haben.

Da ich auch Kinderturnen gebe, gefällt mir die Kombination Kinder in den Bergen, verschiedene Bewegungselemente und Sinneserfahrungen auszuprobieren und die Möglichkeit Begeisterung für die Natur zu wecken sehr.

Ich hoffe, vielen Familien davon etwas weitergeben zu können.

Georg Wocher, Wanderleiter

Georg Wocher, Wanderleiter

Schon in der Kindheit war ich mit meinen Eltern in den Bergen unterwegs. Später wurde daraus eine Leidenschaft, bald hab ich aus Karten und Führern Touren zusammengestellt (früher gab's noch nicht so viele fertige Beschreibungen) und mit Freunden viele Erfahrungen gesammelt. Vor über 30 Jahren bin ich dann in den USC eingetreten, das sei eine Sektion für Studenten in der`s locker und familiär zugeht, hieß es; inzwischen sind meine Söhne auch als Studenten dabei und ich gehöre zu den Älteren.

Seit 2001 engagiere ich mich im Vorstand des USC und wurde 2006 zum Tourenwart gewählt.

Ich bin gern zu Fuß, als Kletterer, mit dem Bike oder mit Skiern im Gebirge unterwegs. Am liebsten zeige ich unseren Mitgliedern unbekanntere Touren, bei denen man schon mal die Hände braucht (T4 -T5) um weiterzukommen. Eine Gipfelbrotzeit mit grandioser Aussicht gehört fast immer dazu und wenn es am nächsten Tag weitergeht freu ich mich auf gemütliche Hüttenabende mit euch, einem zünftigen Schafkopf bin ich dabei nicht abgeneigt...

Harald Löhnert, FÜL Skihochtour

Harald Löhnert, FÜL Skihochtour

Den langen Warteschlangen an den Skiliften Anfang der neunziger Jahre ist es zu verdanken, dass ich mich für das Skitouren gehen zu interessieren begann. Außerdem hatte mir das Fahren außerhalb der gepflegten Pisten schon immer den größten Spaß bereitet. Als ich dann auch noch sah, wo diese Skiberghinaufgeher mit dem Teppich unter dem Ski überall hin gelangten, wollte ich das auch unbedingt lernen. Nach dem spontanen Kauf eines Tourenskis und eines Klebefells am Ende einer Skisaison verschwanden die guten Vorsätze mit dem Neuerwerb erst einmal für einen Sommer auf dem Speicher.

Im Winter darauf erwarb ich in einem Skitourenkurs bei Bruno Schreiber die ersten Kenntnisse. Von da an war ich sehr häufig mit der Sektion unterwegs. Nach ein paar Jahren ließ ich mich gerne überreden, die Trainerausbildung für den Skihochtourenführer zu machen. Seit 2002 führe ich für die Sektion regelmäßig. An Skitouren faszinieren mich die verschneite Landschaft, das gleichmäßige Aufsteigen, die Freude und Erleichterung, wenn man endlich auf dem Gipfel steht,  und — vor allem — als Höhepunkt die Abfahrt. Eine Skitour bei den richtigen Verhältnissen ist ein Genuss von Anfang bis Ende.

Hartwig Bernt, Skilehrer

Hartwig Bernt, Skilehrer

Warum steigt man /frau auf die Berge? Eine Frage, viele Antworten. Jeder Bergsteiger kann sie nur für sich selbst beantworten. Jedesmal wenn ich auf einen Berg steige, am liebsten im Winter, spüre ich, wie bei jedem Schritt höher der Alltag, die Sorgen und Probleme von mir abfallen und im Tal zurückbleiben. Wohnt also die Freiheit auf den Gipfeln?

Mit 6 Jahren stellte mich meine Mutter erstmals auf die eigenen Ski. Von diesem Tag gings auf Skiern  ohne Lifthilfe nur noch "aufwärts" und noch schneller wieder den Berg hinunter. Ostern 1957 machten ich zusammen mit meinen Freunden die ersten Skitouren in der Wattener Lizum und 1964 dann die Skilehrerprüfung.  Wenn ich nicht am Berg unterwegs sein konnte, schnallte ich auch gerne die Langlaufskier an. Das Skifahren war und ist meine (weiße) Welt.

Wenn ich auch mit dem Lehrteam der ZHS und den Studenten auf den Pisten gerne in den Alpen unterweges war, so galt meine große Liebe doch dem Skibersteigen und Abfahren im freien Gelände. Diese Liebe und Begeisterung ist im Laufe der Jahre immer mehr gewachsen.Deshalb bin ich 1967 auch zum USC gekommen. Mit ihm und meinen Freunden habe ich zahlreiche 3 und 4000 er erobert. Diese Jahrzehnte haben mich als Mensch und Bergsteiger mitgeprägt ,mir schöne Stunden im Kreise meiner Bergfreunde geschenkt und einen reichen Schatz an alpiner Erfahrung gebracht. An dieser Erfahrung möchte ich gerne die (jüngeren) USC -Mitglieder teilhaben lassen. Als Gegenleistung bekomme ich von ihnen Lebensfreude und neue Kraft.Versteht ihr nun warum so ein "altes Eisen " im Programm immer noch mitmischt?

Helmut Kreppel, FÜL Hochtour, Mountainbike, Skihochtour

Helmut Kreppel, FÜL Hochtour, Mountainbike, Skihochtour

Zahlreiche schöne Jahre führe ich schon Kurse und Touren im Gebirge, im Winter auch mal Kletterkurse in der Halle. Angefangen habe ich als Hochtourenführer (Sommer) bei der Sektion München, wenig später begann ich, auch für den Hochschulsport (ZHS) zu führen. Nach ein paar Kletterkursen als Gastführer wurde ich 2004 gerne Mitglied beim USC. Seit dem erlebe ich immer wieder nette und interessante USC'ler on tour- und gerade einige der "Individualisten" machen für mich den USC liebenswert.  Mich begeistern alpine Touren wie insbesondere Klettertouren in den Dolomiten, Hochtouren sowie Schihochtouren und auch ab und zu Wasserfallklettern. Aber noch mehr als sportliche Bewegung, "Äktschn", Naturerlebnis und Abenteuer bedeuten mir (Berg-)Kameradschaft und Teamgeist in der Gruppe.  Die gerade zurückliegenden Tage auf der Franz-Senn-Hütte (Schihochtourenkurs in den Subaier Alpen, März 2009) waren wieder eine sehr schöne und erlebnisreiche Zeit im Gebirge.  Ich freue mich nun auf die kommenden Sommertouren mit Euch.

P.S. Wenn ich nicht in den Bergen bin kann man mich in meiner Freizeit beim In-line-Skaten, Schwimmen, Ju-Jutsu-Training oder auch beim Faulenzen in der Sonne finden. 

Jan Rehm, FÜL Skihochtour/FÜL Mountainbike

Jan Rehm, FÜL Skihochtour/FÜL Mountainbike

Ich bin am liebsten mit Ski in den Bergen unterwegs. Im winterlichen Gebirge finde ich Distanz zum Alltag. Diese Leidenschaft für Skitouren und Skihochtouren  möchte ich gerne mit anderen teilen und vielleicht auch die eine oder andere Erfahrung in Kursen weitergeben.  Daher bin ich im Jahr 2003 auf der Suche nach einer Sektion, die in mir  einen  zukünftigen FÜL Skihochtouren sieht, zum USC gekommen. Nach  anfänglicher  Zurückhaltung der Sektion hat das dann auch geklappt und seit 2005 bin ich als  Übungsleiter für unsere Sektion unterwegs. Eines meiner Lieblingsziele sind die Lechtaler Alpen, wo ich auch immer wieder USC-Touren anbiete.

Im Sommer bin ich seit ein paar Jahren hauptsächlich mit dem MTB unterwegs. Mittlerweile habe ich auch dem FÜL Mountainbike gemacht und bin seit 2010 auch mit MTB-Gruppen der Sektion unterwegs. Am spannendsten finde ich hier Etappentouren mit Durchquerungscharakter und Hüttenübernachtungen.

2006 habt Ihr mir das Amt des Schriftführers im Vorstand anvertraut und seither bemühe ich mich zusammen mit unserem Tourenwart Georg ein attraktives Touren- und Kursprogramm für Euch zu erstellen. Daher freue ich mich besonders, wenn möglichst viele Touren stattfinden können und Ihr auch mal auf  einer meiner Touren dabei seid! 

Johannes von Kirschbaum, FÜL Skibergsteigen

Johannes von Kirschbaum, FÜL Skibergsteigen

Irgendjemand hat mal gesagt, „Berge machen süchtig“.
 
Die letzten 150 Höhenmeter liegen hinter uns. Unnötige Höhenmeter, hätten wir doch noch einmal auf die Karte gesehen und die Moräne parallel, anstatt direkt genommen. Dann ist unser lang ersehntes Ziel endlich zum Greifen nahe. Aber ist der Winterraum auch wirklich offen und ist noch genügend Holz da? Die untertags Mantra artig wiederkehrenden Wünsche werden endlich Wirklichkeit; das Essen dampft, der Rotwein taut langsam auf und unsere Körper erfreuen sich an der Wärme des bollernden Küchenofens.
 
Für mich sind es diese einfachen Momente, die das Bergsteigen und speziell Skidurchquerungen zu einmaligen Erlebnissen machen. Erlebnisse wie die Teilnahme an der Patrouille des Glaciers; mit Ski von Zermatt bis nach Verbier an einem Stück. Nicht der Zeit wegen, aber wenn jemand leidenschaftlich joggt, dann würde er sicher auch gerne einmal den „New York Marathon“ mitlaufen wollen.
 
Für mich sind es Bilder, die einem ein Leben lang in Erinnerung bleiben: Der Blick vom Chapaev, dem Vorgipfel des Khan Tengri in die unendliche Weite des Gletscherbeckens im zentralen Tien Shan in Kyrgystan. Oder das Lichtermeer von La Paz, der Hauptstadt von Bolivien, bei Nacht von oben zu sehen, vom Basecamp des Illimani aus.
 
Augenblicke wie dieser, als ein guter Freund mich bei Kaiserwetter am Gipfel der Wildspitze umarmt und mir voller Freude mitteilt, dass er soeben den höchsten Gipfel in seinem Leben bestiegen hat und den ganzen Tag dachte, er kommt da nie hoch.
 
Das ist es was mich verbindet mit den Bergen und was ich gerne mit euch durch den USC teilen möchte. Egal, ob auf der Suche nach dem feinen Bavarian Powder, den noch keiner gefunden hat, mit einem Russen in der Hand auf einer sonnigen Hüttenterrasse oder mit Steigeisen auf einem Grat in den Westalpen.
 
Berg Heil!

Johannes Müllner, Trainer C Sportklettern

Johannes Müllner, Trainer C Sportklettern

Dass es mich immer wieder in die Berge zieht, hat seine Wurzeln in früher Kindheit.
Durch meine Eltern, angetrieben vor allem von meinem bergbegeisterten Vater wurden wir schon von klein auf ins Gebirge „geschleppt“, ob wir wollten oder nicht. Auch wenn es manchmal „nur noch“ Katzensprünge bis zum Gipfel waren, mussten wir streckenweise auch getragen werden. Zusammen mit meinen 2 Brüdern durfte ich die Bergwelt egal ob bei Schnee, Nässe oder Hitze erkunden. Dabei entstanden unvergessliche Erlebnisse.

Gegen Ende der Schulzeit kam ich dann zum Klettern durch unseren Sportlehrer. Schnell fand ich Gefallen an dieser Sportart, die für mich eine einzigartige Herausforderung darstellt. So nahm ich an einer von Marcel geleiteten Kletterfreizeit des USCs teil, um endlich auch mit dem Fels in Berührung zu kommen.

Nun war meine Begeisterung endgültig geweckt: Spaß an der Bewegung, höchste Konzentration in der Schlüsselstelle, völliges „platt Sein“ oder einfach einen Tag mit guten Freunden in der Natur zu verbringen gab mir das Gefühl in meinem Element zu sein. 

Seit 2011 darf ich meine Leidenschaft sowohl beim wöchentlichen Training in der Kletterhalle, als auch bei spannenden wie lustigen Wochenfahrten am Fels mit Kindern bzw. Jugendlichen teilen. Dies bereitet mir viel Freude, wie auch das Arbeiten mit Erwachsenen.

 Meine Lieblingsbeschäftigungen in den Bergen sind neben dem Sport-und Alpinklettern Skibergsteigen und Mountainbiken, aber auch mal eine gemütliche Mehrtagestour. Dabei hat das Verbinden von Sport mit Reisen, Kennenlernen neuer Länder und beeindruckender Menschen einen besonderen Reiz.

Ich freue mich auf weitere schöne Momente in den Bergen mit dem USC, Freunden und Familie.

Jürgen Molter, FÜL Skitouren, Skihochtour

Jürgen Molter, FÜL Skitouren, Skihochtour

Ein besonderes Anliegen ist mir, meine über 40 jährige Erfahrung im Skitourengehen weiterzugeben. Schwerpunkt ist dabei die Lawinenkunde. Für den DAV habe ich über 1000 Kurs- und Tourentage in fast allen Alpenländern durchgeführt  und möchte dies für die Sektion DAV-USC-München fortsetzen. Selbständiges sicheres Tourengehen  für euch Mitglieder ist mein Ziel, dazu möchte ich beitragen. Inzwischen bin ich nicht mehr so der Hüttenfan, deshalb beabsichtige ich Mehrtages-Touren und Kurse von günstig und hoch genug liegenden Talquartieren anzubieten.

Im Sommer (manchmal auch im Winter) unternehme ich gerne Bike & Hike Touren bzw. Bike & Ski. Schön ist es, länger auf den Gipfeln ausruhen zu können, weil man am Schluss mit dem Bike schnell wieder am Ausgangspunkt ist. Weiterhin sind oft die Gipfel einsam, weil es für die anderen Bergsteiger oft zu lange Wegstrecken zu Fuß sind.

Konrad Kern, Skilehrer und passionierter Radltourenführer

Konrad Kern, Skilehrer und passionierter Radltourenführer

In meiner Nachstudienzeit, also vor einigen Jahrzehnten, kam ich zum USC, weil ich nicht immer über den Zaun klettern wollte, um dort weiter Fußballspielen oder im Winter Langlaufen zu können - da gab's tatsachlich regelmäßig noch eine Loipe! Das USC-Urgestein Bruno Schreiber war damals schon als mein Mentor involviert, dass ich einmal sein Nachfolger und somit auch Vorganger von Manfred Dosch im Sektionsvorsitz werden sollte, hätte ich in den Bereich der Phantasie gerückt. Meine bergsteigerischen Leistungen waren ja eher bescheiden, wenn man mal von "Wanderungen" auf hohe Vulkane u.a. Berge, wie Ararat, Demawend, Kili, Huayna Picchu etc. und durch Himalaja und Transhimalaja absieht. Zu meinen zahlreichen Reisen in nahe und ferne Lander gibt es regelmäßig viel beachtete Fotoausstellungen. Dass ich noch im "hohen" Alter von uber 40 zur Skilehrerprüfung zugelassen wurde, verdanke ich Toni Schneider, einem weiteren USC-Urgestein.

Ihr werdet Euch wundern, dieses Foto hier auf einer Website für Bergsteiger zu finden, aber die "50 hügeligen km durch das bayerische Oberland" sind schon ein Klassiker und ich kenne wohl jede geeignete Nebenstraße zwischen Munchen und den Alpen. Radfahren ist einfach gesund und ein echter Rehahit auch  für jeden Bergsteiger. Im Winter betreue ich zusammen mit Sönke das Winterwochenende der Sektion und biete in jedem Monat einmal die Gelegenheit zum Skifahren auf Piste und im Gelände, nicht selten auch zum "Wiedereinstieg", etwa nach langerer (Verletzungs-)Pause.

Ich freue mich, Euch bei einem dieser Angebote begrüßen zu können!

Lisa Klanner, FÜL Skibergsteigen

Lisa Klanner, FÜL Skibergsteigen

Sehr gerne verbringe ich meine Freizeit in den Bergen. So heißt es am Wochenende nicht ob oder ob nicht, sondern wohin. Natürlich berücksichtigt die Tourenplanung den aktuellen Wetterbericht und die Verhältnisse. So lange wie möglich sind die Ski mit dabei. Die traditionelle Abschlusstour mit Ski und Radbeteiligung (oder umgekehrt) führt auf die Birkarspitze. In den letzten Jahren war das Mitte bis Ende Juni. Die erste Skitour der neuen Saison startet meist im Oktober. Ein wichtiger Grundsatz für mich ist, dem Wetterglück eine Chance zu geben — auch wenn es erst am späteren Vormittag statt um 2 Uhr nachts von der Grands Mulets Hütte los geht, um dann in einem Schönwetterfenster den Mont Blanc Gipfel zu erreichen.

Neben meinem Heimrevier, dem Wetterstein- und Estergebirge, bin ich auch sehr gerne in den Westalpen unterwegs. Besonders Durchquerungen, im Sommer mit dem Bike, im Winter mit den Skien, bieten eine gute Möglichkeit diese fantastischen Berge von mehreren Seiten zu entdecken. Außer den Bergen und der Sprache genieße ich dort auch gerne das gute Essen und Trinken -- der verdiente Lohn nach einer langen Tour.

2010 habe ich beschlossen Fachübungsleiterin für Skibergsteigen zu werden, um meine Begeisterung für die Berge auch auf diese Weise mit anderen zu teilen. Auf der Suche nach einer Sektion bin ich beim USC mit offenen Armen aufgenommen worden und habe die Ausbildung im Winter 2010/11 abgeschlossen. Ich freue mich gemeinsam mit euch auf Tour zu gehen und die Schönheit der Berge immer wieder neu zu entdecken.

Lorenz Lachmann, FÜL Sportklettern

Lorenz Lachmann, FÜL Sportklettern

Ich liebe gemeinsame Bergabenteuer!


Meine Eltern brachten mich schon früh zum Wandern in die Berge und wir fuhren regelmäßig in die Dolomiten. Im Jugendalter lernte ich mit Freunden Snowboarden und ich merkte bald, dass abseits der Piste mein liebstes Revier ist! Das ist bis heute so und mit meinem Splitboard bin ich immer auf der Suche nach landschaftlich reizvollen Touren, am liebsten mit steilen Abfahrten. Gerne mache ich auch längere Ski(hoch)touren mit Schneeschuhen oder Tourenboard.


Durch Freunde und mein Sportstudium an der TU München kam ich endgültig zum Felsklettern! Ein Kletterkurs mit Uli Eberhardt und Dieter Elsner zum Falzaregopass und den Cinque Torri infizierte mich endgültig! Seitdem bin ich am liebsten in längeren Sportklettertouren und Alpintouren unterwegs und meine Kletterpatschen sind bei jedem Urlaub, ob in heimischen Gefilden oder in der Fremde immer dabei.
Seit 2006 bin ich FÜL Sportklettern und leitete seither eine Jugendgruppe der Sektion Oberland. Seit dieser Zeit gebe ich auch Kletterkurse für Erwachsene Jugendliche und Kinder. Seit vielen Jahren auch für den USC. Das vermitteln einzigartiger Bergerlebnisse macht mir viel Freude - vor allem Ausfahrten mit Kindern und Jugendlichen ob beim Wandern, Rodeln, Skifahren oder Klettern. Motivation zu Sport im Freien und die Erziehung zu verantwortungsvollem Umgang mit der Natur sind meine Antrieb für ein Engagement beim USC!
Ende 2014 habe ich das Amt des Materialwarts von Albert Stabl übernommen und bin im USC-Vorstand.

Manfred Dosch, FÜL Skihochtour

Manfred Dosch, FÜL Skihochtour

Berge und Bergsteigen sind und waren immer ein wichtiger Teil meines gesamten Lebens. Begonnen hat alles im alten Münchner Klettergarten in Buchenhain vor mehr als 40 Jahren. Von dort ging es schon bald in steile Wände, vornehmlich im Wilden Kaiser und den Dolomiten. Bald kam auch das winterliche Gebirge hinzu und so bin ich heute fast das ganze Jahr in den Alpen zu Wege. Als Fachübungsleiter Skihochtouren liebe ich es, anspruchsvolle Skidurchquerungen und einsame Gipfel zu finden. Das Thema Lawinenkunde liegt mir bei der Ausbildung von Sektionsmitgliedern besonders am Herzen.

Der meist nur kurze Bergsommer sieht mich auf schwierigen Hochtouren und alpinen Klettertouren im Genussbereich. Ich bin gerne sportlich und ausdauernd unterwegs, freu' mich aber auch auf eine gut geführte Berghütte. Viel Spaß macht es mir, für den USC aktiv zu sein, bin aber auch ab und zu für München und Oberland tätig.

Marcel Soujon, FÜL Sportklettern

Marcel Soujon, FÜL Sportklettern

Seit meiner Kindheit faszinieren mich die Berge und die Menschen, die dort leben. Mit meinen Eltern verbrachte ich viele Urlaube in Bergen, bei denen ich mit meinem Vater Wanderungen unternahm. Bei einer Wanderung auf die Hörndlwand, damals war ich 11 Jahre alt, beobachtete ich Kletterer in der Hörndlwand. Ich war fasziniert von dem was ich dort sah. Für mich war es einfach unfassbar, dass man dort hinaufklettern kann. Das war der Moment, in dem mich die Berge in ihren Bann zogen. Zum studieren konnte ich endlich nach München ziehen, um den Bergen näher zu sein.

Am Kletterturm in der ZHS lernte ich Albert Stabl kennen, ein bemerkenswerter Mensch, durch ihn bin ich 2002 der Sektion beigetreten. Seit 2005 führe ich Touren für die Sektion. Im Jahre 2007 wurde ich zum Jugendreferenten gewählt.

Ich bin zu jeder Jahreszeit in den Bergen unterwegs ich fühle mich mit Eisgeräten in der Hand genauso wohl, wie mit Ski an den Füßen. Meine Leidenschaft aber, ist das Sportklettern und das Klettern in großen Felswänden. Das Buch im „Extremen Fels“ von Walter Pause, stellt für mich eine Auswahl optimaler Klettertouren dar.

Als Jugendreferent versuche ich meine Begeisterung für den Klettersport und die Lebenseinstellung eines Bergsteigers an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.

Marion Reijerkerk, FÜL Mountainbike

Marion Reijerkerk, FÜL Mountainbike

Meine Kindheit habe ich zwar unter Meeresniveau verbracht, von den Bergen und Bergsport geträumt habe ich aber schon immer. Schon als Kind bin ich am liebsten mit dem BMX im Dorf über Sandhügel und sonstige Erhebungen gepeest und gesprungen. Seit 2005 waren dann für mich endlich die Alpen zum greifen nah. In den Bergen bin ich seitdem sehr oft unterwegs, im Sommer vor Allem beim Mountainbiken und im Winter hauptsächlich beim Skitouren gehen.

Das schönste an den Bergen finde ich die Schönheit und die Kräfte der Natur und die enorme Vielseitigkeit an möglichen Aktivitäten und Zielen. Genauso schätze ich diese Vielseitigkeit beim Mountainbiken. Die Natur, der Spaß in der Gruppe und die Kontakte unterwegs, die körperliche und fahrtechnische Herausforderungen und sogar das Tüfteln und Pflegen vom Bike bereiten mir eine richtige Freude. Wer mit mir unterwegs ist, wird merken, dass ich eine besondere Vorliebe für Singletrails und die Abfahrt habe.

Mein Freund hat mich auf die Sektion USC Aufmerksam gemacht und seitdem war ich häufig mit dem USC unterwegs. In 2012 habe ich die Ausbildung zur Fachübungsleiter Mountainbike vollendet und hoffe meine Begeisterung und Erfahrung auf gemeinsame Touren und Kurse weitergeben zu können. Ich freue mich auf die kommende Saison und ich hoffe ihr auch!

Martin Kuhn, Trainer C Skibergsteigen

Martin Kuhn, Trainer C Skibergsteigen

Als geborenes Münchner Kindl machte ich schon sehr früh mit Skiern Bekanntschaft und war oft mit meinen Eltern in den Bergen. Die Brettl waren damals noch stangerlgerade und 10cm über Kopf lang. Die Pistenpflege legte Wert auf Naturbelassenheit. Als dann die Carver kamen war ich aber Feuer und Flamme und konnte das im Studium in München auch voll auskosten. Mit der Begeisterung fürs Mountainbiken entdeckte ich dann, dass es den Berg hoch genauso viel Spaß machen kann wie es hinterher bergab laufen zu lassen. Ergänzt um meine Leidenschaft fürs Klettern war damit der Weg zu den Skitouren vorgezeichnet. Nach den Kursen beim Unisport brauchte es nur noch eine passende DAV-Sektion. Wie praktisch, dass die gleich im Haus war. Für mich war der USC ein Glücksfall, weil ich es neben den engagierten Tourenführern und der tollen Tourenauswahl immer sehr geschätzt habe, auch bekannte Gesichter wiederzuentdecken.

Nach vielen Jahren Touren mit dem USC und mit Freunden insbesondere im Sellrain habe ich im Winter 2015/2016 meine Ausbildung zum FÜL Skibergsteigen gemacht. Ich hoffe ich kann auf meinen Touren meine Begeisterung für das grandiose Naturerlebnis Bergwelt und das Gruppenerlebnis Skibergsteigen weitergeben. Ich freue mich auf viele schöne Erlebnisse mit euch, sei es bei euren ersten Schritten auf Tour, bei alpinistischen Herausforderungen oder beim Iglu-bauen.

Matthias Paletta, FÜL Hochtour und Trainer C Skibergsteigen

Matthias Paletta, FÜL Hochtour und Trainer C Skibergsteigen

Aus dem Münsterland stammend gelte ich wohl als „Nordlicht“. Dennoch sind die Berge seit mehr als 30 Jahren meine große Leidenschaft, zuerst nur im Sommer und später dann auch im Winter. So ganz „Nordlicht“ bin ich eigentlich schon lange nicht mehr, lebe ich doch bereits seit vielen Jahren mit meiner Frau und mittlerweile 4 Söhnen in Seeheim an der Bergstraße.  Zum USC kam ich über einen Freund, da die (Ski-) Hochtourenaktivitäten hier vor Ort eher dürftig waren (und immer noch sind). Prompt lernte ich Manfred bei einer Sektionstour zur Nordwand der Hinteren Schwärze kennen. Wir verstanden uns auf Anhieb! So folgten dann weitere Touren, u.a. in Peru und natürlich in den Alpen. Bei Hartwig habe ich meine Tiefschnee-Fähigkeiten ausgebaut, so dass mir im Winter und Frühjahr die Abfahrt mittlerweile genauso viel Spaß macht wie der Aufstieg.

Irgendwann kam der Gedanke, die Erfahrung aus (Ski-)Hochtouren an unzähligen Alpengipfeln sowie auch 6-, 7-, und 8-Tausendern in eine Hoch- und Skitourenführer-Ausbildung zu stecken. Dankenswerterweise erklärte sich der USC bereit, mich hierbei zu unterstützen. Ich freue mich, etwas von meinen Erfahrungen weitergeben zu können und mit Menschen in die Berge zu gehen, die das genauso gerne tun wie ich.

Noah Behr, FÜL Sportklettern

Noah Behr, FÜL Sportklettern

Da ich in Niederbayern in einer Familie ohne Bezug zu den Bergen aufgewachsen bin, hat sich meine Leidenschaft fürs Klettern relativ spät entwickelt. Wie so viele habe ich vor 6 Jahren mit Freunden das Hallenklettern begonnen, relativ schnell dann meine ersten Felserfahrungen gesammelt und schon war die Leidenschaft für das Sportklettern entfacht.

Der Sport bedeutet für mich totale Konzentration auf den Moment, wunderbare Naturerfahrungen und sehr intensive Zeit mit Menschen, die mir wichtig sind. Das mit dem Klettern verbundene Reisen genieße ich wahnsinnig, sei es in  die Fränkische, zum Gardasee oder auch  mal etwas weiter weg wie nach Laos.

Mein Schwerpunkt liegt beim Sportklettern, je schwieriger, desto besser. Aber auch alpine Klettertouren haben für mich ihren ganz besonderen Reiz. Im Winter wird man mir jedoch eher selten in den Bergen über den Weg laufen.

Im Jahr 2009 habe ich meinen Fachübungsleiter Klettern an künstlichen Anlagen abgeschlossen, 2011 dann den Mittelgebirgsschein. Seit 2010 gehe ich einmal wöchentlich mit blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen des Blindeninstituts München zum Klettern. Dort arbeite ich als Ergotherapeut und habe über meinen Arbeitskollegen Georg Wocher den USC kennengelernt, für den ich seit diesem Jahr Klettertouren anbiete. 

Sebastian Waldmann, Jugendleiter

Sebastian Waldmann, Jugendleiter

Als wir vor fünf Jahren mit der Schule am Wandertag zum Klettern gingen, wurde mir klar, das muss ich öfters machen. und so suchte ich nach einer Klettergruppe. iese fand ich zunächst in einem Münchner Sportverein. Doch schon bald wurde mir die Wand dort zu niedrig, und nach einem Trainerwechsel stimmte die Atmosphäre auch nicht mehr. Marcel, mein früherer Trainer, erzählte mir von seiner Alpenvereinssektion, und dass er dort eine neue Jugendklettergruppe gegründet hatte. Zusammen mit Franzi wechselte ich dann vor ca. dreieinhalb Jahren zum USC.

Von nun an war das Klettern wieder eine Herausforderung. Endlich konnte man wieder richtig trainieren und machte Fortschritte -  und das alles mit viel Spaß. Seitdem trainieren wir mindestens zweimal die Woche in Thalkirchen, Darüber hinaus trifft sich die Gruppe auch immer öfter außerhalb der  "offiziellen Trainingszeiten".

Vor zwei Jahren fragte uns Marcel dann, ob wir nicht Lust hätten, die bisher zu kurz gekommene Kinder- und Jugendarbeit in der Sektion neu aufzubauen. Da ich schon in meiner Kirchengemeinde viel mit Kindern gearbeitet hatte und mir dies schon immer viel Spaß gemacht hat und immer noch macht, zögerte ich nicht lang und sagte sofort zu. Letzten Sommer absolvierte ich dann meine Jugendleiterausbildung, seitdem leite ich eine diese Gruppen. Darüber hinaus bitten wir auch am Wochenende immer wieder Abenteuertouren in den Bergen an. Bei Schatzsuche, Barfußwanderung und vielem mehr versuchen wir, gemeinsam mit den Kindern im Gebirge ganz viel zu erleben.

Privat kann man mich oft im Kletterzentrum Thalkirchen treffen und auch ab und zu in den Münchner Hausbergen. Im Winter kann mich niemand und nichts aufhalten, ich schnapp mir die Skier und ab geht's auf die Piste.

Sönke Neubert, FÜL Sportklettern und Hochtouren

Sönke Neubert, FÜL Sportklettern und Hochtouren

Schon als Kind liebte ich es, im elterlichen Garten die höchsten Bäume zu erklettern, um mich dem niederen Erdenleben zu entziehen. Einmal mehr ganz über den Dingen stehen, die Welt aus der Vogelperspektive betrachten, hingehen, wo keiner mir folgte, allein mit mir selbst sein. Freiheit. Die Bergausflüge mit der Familie, die bei mir gerne in Aufsätzen über das schönste Ferienerlebnis gewürdigt wurden, fanden meist durch das „Beinweh“ meiner Schwester ein viel zu frühes Ende. Mein Vater liebte Verfilmungen berühmter Bergdramen. Die Szenarien erschreckten mich einerseits zutiefst, doch andererseits war ich mir sehr wohl der Magie bewusst, die das Thema auf mich ausübte. So mag es nicht verwundern, dass ich, als wir im Religionsunterricht der 3. Klasse über das Thema „Angst“ sprachen, zum Erstaunen der Religionslehrerin bekannte: „ich habe Angst, dass ich einmal Bergsteiger werde“. Oft treten gerade die schlimmsten Befürchtungen ein. Nach dem Abitur diente ich bei den Gebirgsjägern in Mittenwald, und dann nahm alles seinen Lauf. Immerhin, die ersten, wilden Jahre überstand ich durch einiges Glück unbeschadet. Dann beschloss ich, meinen Bergtrieb in sicherere Bahnen zu leiten und unterzog mich im Jahr 2001 der Ausbildung zum Übungsleiter im Sportklettern, zunächst um meine Schüler des Gymnasiums an meinem Hobby teilhaben zu lassen. 2009 stieg ich dann, motiviert durch die Freundschaft und Bergkameradschaft mit Marcel Soujon, beim USC ein. Bei aller Begeisterung für den Bergsport war mir doch auch schon als Kind klar, dass mit den Bergen nicht zu spaßen ist, und so ist es heute mein größtes Anliegen, die Teilnehmer meiner Kurse und Führungen für die Gefahren des Bergsports zu sensibilisieren und auf einen verantwortlichen Weg in die Berge zu führen. 2012 erwarb ich zusätzlich den Übungsleiterschein als Hochtourenführer. Persönlich betrachte ich mich als Allrounder am Berg. Meine Paradedisziplinen im Bergsport sind im Winter Skitouren an steilen Bergflanken, ansonsten das Alpinklettern und, wann immer sich die Gelegenheit ergibt, die Höhenbergsteigerei.

Tobias Rothgang, FÜL Hochtour

Tobias Rothgang, FÜL Hochtour

Obwohl in Wuppertal alpenfern aufgewachsen, war ich bereits mit jungen Jahren bei jeder sich bietenden Gelegenheit im Gebirge unterwegs. Ob mit den Eltern, der Kirchengruppe oder der Sektionsjugend, sobald es in Richtung Berg oder Fels ging, war ich dabei.
 
Mit Zivildienst und Studium in Berchtesgaden bzw. Regesburg konnte ich dann die Distanz zum Gebirge verringern, bin aber auch während dieser Zeit der Jugendarbeit in meiner Heimatsektion und später der Ausbildungsarbeit in der Landesjugend NRW verbunden geblieben. Zunächst als FÜ Hochtouren im dortigen Team für Judendleiteraus- und -fortbildungen, später für ein paar Jahre auch als Ausbildungsreferent. Höhepunkt dieser Zeit war eine selbstorganisierte Jugendexpedition 1999 auf einen 6000er in Bolivien. Etwa 2006 reduzierte sich dann mein Engagement in Gebirge und Alpenverein und das Hauptaugenmerk lag für die nächsten Jahre auf Beruf und Familie. Nun bin ich seit einigen Jahren in München und es ergeben sich wieder zunehmend Räume für alpine Aktivitäten im Sommer wie im Winter.
 
Ich freue mich, beim USC wieder in Führen und Ausbilden einsteigen zu können und natürlich auf schöne und erlebnisreiche Tage auf gemeinsamen Touren!

Wolfgang Rösel, FÜL Skibergsteigen

Wolfgang Rösel, FÜL Skibergsteigen

Aufgewachsen bin ich im Werdenfelser Land. Dort bin ich auch mit den Bergen groß geworden. Anfangs waren es die einfachen Bergwanderungen mit den Eltern, später kam das alpine Skifahren und das Mountainbiken hinzu. Während meines Zivildienstes durfte ich dann auch noch das Klettern lernen. Skitouren, Hochtouren und Skihochtouren kamen dann während des Studiums in München durch die Ausbildungskurse beim Zentralen Hochschulsport mit dazu.

Und nun, nach 10 Jahren Skitourenerfahrung, habe ich im Winter 2012 meine Ausbildung zum Fachübungsleiter Skibergsteigen beim USC München abgeschlossen. Die Berge des Werdenfelser Landes bedeuten für mich vieles: traumhaftes Panorama, unbekannte Wege, einsame Gipfel, unbeschwerte Kindheit, urige Hütten, schützenswerte Heimat... und anspruchsvolles Trainingsgelände. Umso mehr freut es mich, dass ich euch zukünftig meine "Hoamat" im Wetterstein, im Estergebirge und in den Ammergauer Alpen näherbringen kann. Sicherlich kann ich euch im Sommer den ein oder anderen einsamen, wenig frequentierten Steig zu einem bekannten Berg zeigen, oder mit euch auf einen völlig ruhigen, unbekannten Gipfel steigen. Auch im Winter kann man abseits der Modeskitouren im Wettersteingebirge und den Ammergauer Alpen noch ruhige Gipfel und traumhafte Hänge finden. Besonders schön sind auch die einsamen Kare der Mieminger Kette. Einzig die Grünsteinrunde wird hier häufiger befahren. Doch nicht nur daheim, auch in anderen Teilen der Ost- und Westalpen habe ich sommers wie winters bereits einiges an Erfahrungen — und etliche 3.000er und 4.000er — sammeln können.

Wolfram Hetzenauer, Skilehrer, FÜL Skihochtour, FÜL Alpinklettern

Wolfram Hetzenauer, Skilehrer, FÜL Skihochtour, FÜL Alpinklettern

Mein Leben wurde schon sehr früh von der Leidenschaft fürs Gebirge geprägt. Unvergessen sind da die wilden Ausflüge mit der Jungmannschaft des TAK.

Es waren neben den aufregenden oder auch beruhigenden Landschaften immer zwei Dinge, die so die Highlights meines alpinen Daseins waren. Schöner, locker-flockig  staubender Powder  auf einer rassigen Abfahrt und warmer, griffiger Fels in den Händen auf einer der zahlreichen Genussklettereien, vorzugsweise im Wilden Kaiser und in den Dolomiten.

Nachdem ich vor inzwischen 7 Jahren meinen ursprünglichen Beruf im IT-Vertrieb an den Nagel hängen konnte, stand der Erfüllung eines lange gehegten Traumes in einer nachberuflichen alpinen Laufbahn nichts mehr im Wege.

Nacheinander absolvierte ich die Lehrgänge und Prüfungen zum FÜL Skitouren, Skihochtouren und FÜL Alpinklettern und versuche seit der Zeit, meine Begeisterung für den Bergsport, verbunden mit einem soliden Wissen über Technik und Gefahren im Rahmen von Ski-, Tiefschnee-, Skitouren- und Alpinkletterkursen für die Sektionen München und Oberland und nun auch für die Sektion USC an andere weiterzugeben.

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